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22 Mai 2026

Erfolgreiche Abnahme eines Spezial-Portalkrans für den Tunnelbau

Erfolgreiche Abnahme eines Spezial-Portalkrans für den Tunnelbau

Ein 100 Tonnen Portalkran von INDUSTRIAL LIFT für ein internationales Tunnelbauprojekt in Australien wurde erfolgreich geprüft. Die Maschine ist die erste von vier Einheiten, die von Herrenknecht AG, einem führenden Unternehmen im Bereich mechanisierter Vortriebstechnologien für komplexe Infrastrukturprojekte, in Auftrag gegeben wurden.

INDUSTRIAL LIFT für den Tunnelbau

Die vier Portalkrane sind für den Transport und die Positionierung von Betonvortriebsrohren und Bohrausrüstungen vorgesehen, die beim Bau von Verbindungstunneln zwischen den Haupttunneln zum Einsatz kommen. Diese Arbeiten erfordern Präzision und Kontrolle auf engem Raum, wo die begrenzten Platzverhältnisse eine besondere Herausforderung für die Handhabung darstellen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat INDUSTRIAL LIFT eine spezielle Ausführung mit teleskopischer Struktur entwickelt. Damit lässt sich die Auszugslänge der Stützen verändern und die Höhe der Maschine an die verfügbaren Platzverhältnisse anpassen. Die Zweiträgerkonfiguration in Kombination mit einem Hubsystem mit vier unabhängigen, auf verfahrbaren Trailer montierten Anschlagpunkten ermöglicht es zudem, die Hebepunkte an die Geometrie der jeweiligen Last anzupassen.

Zwei Betriebsmodi in einer Maschine

Eine Besonderheit des Projekts ist die Möglichkeit, den Portalkran in zwei unterschiedlichen Betriebskonfigurationen einzusetzen. Die Maschine ist zunächst als selbstfahrende Einheit ausgelegt, kann jedoch mithilfe integrierter hydraulischer Stützen in einen stationären Kran umgerüstet werden. Diese ermöglichen es, die Maschine auszurichten und am Boden zu stabilisieren.

Im stationären Betrieb verfahren die Laufkatzen entlang der oberen Träger und werden über einen Anschluss an die Baustellenstromversorgung elektrisch betrieben. Diese Konfiguration ermöglicht Hebevorgänge ohne Abgasemissionen während des elektrischen Betriebs.

Durch den Wechsel zwischen selbstfahrendem Betrieb und stationärer Nutzung lässt sich dieselbe Maschine in verschiedenen Arbeitsphasen einsetzen und an die jeweiligen Anforderungen auf der Baustelle anpassen.

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